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Die Pforte ist unser Haupteingang. Wer zu uns kommt, geht durch diese Pforte. Sie vermittelt zwischen dem Innen- und Außenbereich.

Auch unser Leben ist geprägt von der Spannung zwischen Rückzug und Öffnung und kreist um Gott und die Menschen.
Da unsere Klosterpforte zugleich Schulpforte ist, gehen täglich viele hundert Menschen hier ein und aus: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Angestellte und Besucher.

sakramentDie Kirche mit dem Bethaus bildet die Mitte unseres Klosters. Regelmäßig versammeln wir uns hier zum Stundengebet und zur Eucharistiefeier. In der Klosterkirche feierte jede Schwester ihre Profess, ihre Hingabe an Gott in den Gelübden der Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsams.

einganDie Klausur ist unser abgeschlossener Lebensbereich, der uns helfen soll, das Wesentliche des Ordenslebens im Blick zu behalten.
Das Zimmer der Schwester ist intimer Lebensraum, persönlicher Rückzugsort und Ort der Selbstwerdung.
Zeiten der Stille, des Schweigens und der Sammlung lassen uns zur inneren Ruhe finden und werden zur Kraftquelle.

  

Unsere Tagesordnung beruht auf einem Wechsel von Gebet und Arbeit. Die Arbeit, der Beruf, sichert unseren Lebensunterhalt, ist aber zugleich Berufung und Dienst. Die Zusammenarbeit mit den Angestellten unseres Klosters verlangt Verantwortung und Teamfähigkeit. Auch die Arbeit ist Lob Gottes, so wie es der Leitspruch unseres Ordens zum Ausdruck bringt „SOLI DEO GLORIA".

Auch als Ausdruck unserer Verfügbarkeit für Gott ist jede Schwestern nach ihren Möglichkeiten in den Arbeitsprozess eingebunden. Die Arbeit ist ein wichtiger Beitrag zur Entfaltung unserer Persönlichkeit. 

 

Es gibt kein Kloster ohne Bibliothek, ohne Bücher, denn Bildung und Weiterbildung ist eine Lebensaufgabe für jede Schwester. So hat die lectio divina, die tägliche geistliche Lesung, einen festen Platz im Tagesablauf.
Zeitungen, Zeitschriften und Fachzeitschriften laden zur Lektüre ein.

 "Der persönliche Reifungsprozess der Schwestern ist zu fördern durch humane, fachliche, theologische und spirituelle Bildung."                (Weisungen, Nr. 37)

Jede Schwester ist aufgefordert, ihr Leben in Verantwortung zu gestalten. Die Talente und Gaben, die Gott jeder einzelnen geschenkt hat, sollen zum Wachsen gebracht werden. Dazu bedarf es Zeiten der Stille und den Mut, der eigenen Lebensspur zu folgen.

 Das Noviziat und Juniorat dienen der Formation. Der Noviziatsunterricht beinhaltet u.a. die Einführung in die Weisungen unseres Ordens sowie die intensive Beschäftigung mit der ursulinischen Spiritualität.

Im Juniorat stehen die Gelübde im Mittelpunkt.

Der eigentliche Lehrer ist aber Jesus. Zusammen mit allen Schwestern gehen die Novizin und Juniorin, die in die Gemeinschaft hineinwachsen sollen, in die Schule des Herrn. 

Garten1Wir SGartenchwestern haben die Möglichkeit, uns in zwei kleine Innenhöfe: einen Kräutergarten und einenbepflanzten Garten mit einem Brunnen zurückzuziehen. Dort können wir Erholung finden, die Natur im Kreislauf des Jahres beobachten und uns an den kleinen Dingen der Schöpfung freuen.

  

Gruft BildUnter unserer Kirche befindet sich die Gruft, die Ruhestätte der Schwestern. Auf den Grabplatten stehen der Name, das Geburtsdatum, das Datum der Profess und das Sterbedatum der jeweiligen Mitschwester.
Die Gruft erinnert uns an den eigenen Tod, an das Ziel unseres Lebens: die Heimkehr zu Gott. Sie lehrt uns loszulassen und das Heute von IHM her zu gestalten. Jeden Tag beten wir in der Komplet „Herr, auf dich vertraue ich, in deine Hände lege ich mein Leben."