Ein herzliches Grüß Gott und Willkommen im Ursulinenkloster Straubing

Wir sind eine Gemeinschaft von Frauen, die nach dem Vorbild der heiligen Angela Merici ein Leben in der Nachfolge Jesu führen. Wir wollen in unserem Leben - jede an dem Platz, an dem sie steht - die Liebe Gottes zu allen Menschen sichtbar und erfahrbar machen. Dabei möchten wir offen sein für die Fragen und Anliegen der Menschen um uns herum, der Menschen, mit denen wir gemeinsam unterwegs sind.

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"Ihr seid meine Zeugen" - Sr. Bernadette Kinzkofer und Sr. Hildegard Lehner feierten 60-jähriges Professjubiläum

 

In Freude und Dankbarkeit konnten Sr. Hildegard Lehner und Sr. Bernadette Kinzkofer am 6. Juli in unserer Ursulinenkirche ihr Diamantenes Professjubiläum feiern. Vor 60 Jahren haben die beiden Ordensfrauen ih Ja zum Konvent der Ursulinen und zu einem Leben in Keuschheit, Armut und Gehorsam um Christi und des Evangeliums willen gesagt. Sie erneuerten dieses Gelübde nun erneut vor dem Altar der Ursulinenkirche.

Der ganze Konvent, viele Verwandte der beiden Ordensschwestern und auch Freunde hatten sich zum Festgottesdienst versammelt. In seiner Predigt griff Pfarrer Adolf Niessner das Wort auf dem Liedblatt auf: "Ihr seid meine Zeugen". Er erinnerte, dass die beiden 80-jährigen Ordensfrauen unter anderem Zeitzeugen unter dem Ponifikat von acht Päpsten in der Kirchengeschichte sind. "Ihr habt dabei viel erlebt an Tradition, an Aufbruch, aber auch an Schwerem", so Pfarrer Niessner. "Heute feiern wir Ihre Treue", betonte der Prediger und meinte, dass die beiden Ordensfrauen Sinn und Erfüllung in der Ordensgemeinschaft gefunden haben, in der sie seit 60 Jahren treue Dienste leisten. Es sei ja nicht immer einfach, wenn man eine Berufung annimmt. Im Rückblick aber ist es ein großer Segen, ein Glück und eine Erfüllung.

Text und Fotos: Irmgard Hilmer

Erstprofess von Schwester Valentina

 

Einen besonderen Festtag erlebten wir anlässlich der Erstprofess von Sr. Valentina Ramaj. Innerhalb eines feierlich gestalteten Gottesdienstes begann der Ritus mit der Bitte um Zulassung an die Oberin. Dann folgten die Befragung und Bereitschaftserklärung, das Ablegen und Unterschreiben der Gelübde sowie die Übergabe des Professzeichens mit dem schwarzen Schleier. Als Orientierung für ihr Leben in der engeren Nachfolge wurden Sr. Valentina die Schriften der heiligen Angela und die Professkerze überreicht. Abschließend gaben alle Mitschwestern der Juniorin den Friedensgruß als Zeichen der Aufnahme in die Gemeinschaft.

 

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„Lebendig-Sein – Leben in Fülle“ Besinnungswochenende mit Frauen

Zweimal jährlich, zu Beginn der Fasten- und Weihnachtszeit, wird ein thematisches Besinnungswochenende für Frauen angeboten, das jeweils abwechselnd geleitet wird von Schwester Judith Reis und Schwester Angela Maria Antoni; beide Male mitvorbereitet von der Aggregierten Bea Kantsperger aus Weilheim. Wer sich auf das „Kommt und seht" eingelassen hat, kann gestärkt und erfüllt heimkehren.

 

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Unser Kloster feiert 325-jähriges Bestehen

 

Am 17. Januar 1691 kamen fünf Schwestern aus unserem Landshuter "Mutterkloster" nach Straubing.

Seitdem sind wir Schwestern hier an der Burggasse und unterrichten Mädchen.

Seitdem sind wir Schwestern hier an der Burggasse und leben als Töchter der Heiligen Angela in der Nachfolge Christi.

Seitdem sind wir Schwestern hier an der Burggasse und haben viele Höhen und Tiefen erlebt.

 

Aus diesem Anlass feiert unser H.H. Bischof mit uns und unseren Schulen am 15. Januar ein Pontifikalamt in der Basilika St. Jakob.

Aus diesem Anlass feiert unser H.H. Weihbischof Graf mit uns am 24. April einen Dankgottesdienst in unserer Klosterkirche.

Aus diesem Anlass denken wir Straubinger Ursulinen  in diesen Tagen ganz besonders an die Gründung unseres Klosters vor 325 Jahren. Wir laden Sie ein, mit uns das Tor der Erinnerung zu durchschreiten und Gott dafür zu danken - für diesen Beginn und für die Wegbegleitung, die wir Schwestern immer wieder erfahren haben.

 

Wenn Sie auf unsere Geschichte und unser Leben neugierig geworden sind, können sie diese hier auf unserer Homepage nachlesen.

 

 

Schwester Edit legt die erste Profess ab

 

"Ich habe euch erwählt"

nach der Zeit ihres Noviziates konnte Schwester Edit am 22. Februar im Kreis ihrer Mitschwestern ihre erste Profess ablegen.

Sie drückt damit ihre Verbundenheit mit Christus aus, dem sie in persönlicher Armut, im Verzicht auf einen Ehepartner und in der Bereitschaft, auf Gottes Willen zu hören, nachfolgt. Sie tut dies in der Gemeinschaft gleichgesinnter Frauen in den Spuren der heiligen Angela. Die Feier der ersten Profess war für Schwester Edit und für alle Mitfeiernden ein großer Festtag.

Leben in Weggemeinschaft

 

 

Zweimal im Jahr treffen wir uns mit unseren Aggregierten zu einem Tag der Begegnung und Besinnung.  Dieses Mal stand der Satz aus dem Benediktus "Licht aus der Höhe leuchte allen, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes" im Mittelpunkt unserer Meditation und Gespräche.

In der feierlichen Vesper wurde Frau Rita Kunze als Aggregierte aufgenommen. Schwester Angela Veit begleitet sie auf diesem Weg, tiefer in die Spiritualität der heiligen Angela hineinzuwachsen.

Nach fünf Jahren der Weggemeinschaft versprach Frau Margot Maier, sich für immer als Aggregierte dem Straubinger Konvent anzuschließen. Sie wird weiterhin von Schwester Judith Reis begleitet. Schwester Ursula Wagner fand persönliche Worte für die beiden Frauen und für uns alle. Mit der Geschichte von der Kerze  betonte sie die je eigene Berufung jeder Einzelnen.

Im schwesterlichen Friedensgruß kam unsere Freude zum Ausdruck, dass der Kreis der Frauen, die mit uns in Weggemeinschaft leben möchten, wächst.

Ich bitte euch deshalb, seid wachsam, mit weitem und sehnsüchtigem Herzen.

Angela Merici - aus der Einleitung der Regel

 

Gott, du mein Herr,

du hast mich angerührt und das Licht deiner

Wahrheit in mein Herz gesenkt,

du hast die Sehnsucht geweckt, die sich nach dir ausstreckt,

wo immer ich mich befinde:

mitten im Alltag und auf dem Fest,

in der Begegnung und in der Arbeit,

im Straßenverkehr und in der Stille einer Kirche,

im gemeinsamen Leben und hinter der geschlossenen Tür meines Zimmers.

 

Herr,

gib mir ein hörendes Herz.

Lass mich wachsam sein mit weitem und sehnsüchtigem Herzen,

um das leise Wehen deines Geistes zu vernehmen.

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