
Beraubt
Jesus musste bereits viel erleiden. Es wird noch schlimmer. Die Soldaten reißen ihm seine letzten Kleider vom Leib. Nackt, völlig hilflos, ungeschützt, beraubt und bloßgestellt steht er vor den Leuten.
Hier geht es zentral um die Würde, die jedem Menschen zusteht. Sie wurde Jesus beraubt. Wie unfassbar erscheint uns dieses Vorgehen und die Rohheit der Soldaten, die auch unserer Welt von heute gleicht.
Jesus, hilf mir, ohne Vorurteile und Vorbehalte Menschen zu begegnen, ihre Würde und ihre Rechte zu achten.

Festgenagelt
Jesus leidet; es wird immer schmerzhafter. Mit Routine nageln die Soldaten Jesus ans Kreuz. Das Ende des Weges. Festgelegt. Festgenagelt. Sich diese Situation vorzustellen, macht fassungslos.
Wir haben uns daran gewöhnt, dass derartige Schmerzen in so vielen Kriegen weltweit erlitten werden. Tag für Tag gibt es Verwundungen, Verstümmelung und qualvolles Leiden.
Jesus, es fällt mir schwer, noch einen Hauch von Hoffnung zu bewahren. Stärke mich, dass ich im Kleinen versuche friedfertig zu leben.