"Jesus Christus sei euer einziger Reichtum, denn er ist die Liebe." (hl. Angela aus dem Fünften Gedenkwort)

 

Bis zum Jahre 1702 hatte das Kloster eine so große innere und äußere Stabilität gewonnen, dass zwei der Gründungsschwestern als „ermattete und abgearbeitete, guete Taglöhner" wieder in das Landshuter Mutterhaus zurückkehren konnten.

1713 kaufte die damalige Oberin das angrenzende Haus und im Jahre 1731 konnte der „Fürstenstadel" erworben werden. Letzterer war als Bauplatz für eine neue Klosterkirche gedacht. Der Bau der Kirche war notwendig geworden, weil die Hauskapelle für das mittlerweile auf 300 Mädchen angewachsene Institut zu klein geworden war.

1736 erfolgte die Grundsteinlegung für den Bau der Kirche. Die Ausführung des Baus übernahmen die beiden Künstler Cosmas Damian Asam und Egid Quirin Asam. 1741 fand die feierliche Einweihung der Kirche statt. Das Titularfest wird am 8. Dezember, dem Fest Maria ohne Erbsünde empfangene Jungfrau und Gottesmutter, gefeiert.

1742 legte die jüngere Tochter Cosmas Damian Asams die Gelübde als Chorfrau ab und erhielt den Klosternamen Johanna Nepumocena vom Heiligsten Herzen Jesu.

Die Entwicklung des Klosters und der Schulen verlief positiv.